06.05.2019

Grüne im Ilm-Kreis zur Kommunalwahl 2019

Liste 3 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/Kirchheimer Bürgerwahlliste (GRÜNE/KBW)

  1. Markus Quester (1978) Polizist aus Ichtershausen
  2. Markus Kottmann (1961) Freier Gutachter aus Kirchheim
  3. Grit Penzler (1972) Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) aus Kirchheim
  4. Diana Hennig (1976) Diplom-Restauratorin aus Kirchheim

Grüne Ideen für das Amt Wachsenburg

Unser Grundsatzprogramm mit 10 Thesen für die Kommunalwahl am 26.05.2019

  • Punkt 1 - Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt aller Entscheidungen und politischen Ziele. Wir machen keine Unterschiede zwischen den Menschen. Jeder Mensch ist gleich an Wert!
  • Punkt 2 - Die Bildung ist die Ressource unserer Zukunft. Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Bildung. Wir wollen uns für angemessene Lernumfelder einsetzen. Dazu gehören neben der schulischen Bildung auch kostenlose Museumsbesuche und Demokratieprojekte. Schulgebäude müssen intakt sein und Kindermedienbildung und Jugendmedienschutz sind uns wichtige Anliegen.
  • Punkt 3 - Die Teilhabe am sozialen Leben des einzelnen Menschen ist für eine funktionierende Gesellschaft elementar. Gerade Menschen im höheren Alter benötigen hier Hilfe. Deshalb wollen wir uns für ein ambulantes Bürgerbüro in den einzelnen Ortsteilen einsetzen. Auch die Teilhabe durch Transparenz der Behörden ist uns wichtig. Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen und generationsübergreifend durch das Mitspracherecht in der Kommunalpolitik, sollte für ein demokratisches System in der Gemeinde gefördert werden.
  • Punkt 4 - Der Natur- und Landschaftsschutz benötigt dringend mehr Aufmerksamkeit. Unsere Natur ist unser aller Lebensraum und wir müssen mit dieser verantwortlich umgehen, für unsere Kinder und deren Zukunft. Deshalb wollen wir uns für Blühstreifen und Biodiversität einsetzen. Auch den Schutz und die Aufwertung von Gewässern in Zusammenarbeit mit den Vereinen Vorort ist unabdinglich für einen notwendigen Natur- und Umweltschutz.
  • Punkt 5 - Die Ökologie und Nachhaltigkeit sind wichtige Bausteine des Umweltschutzes. Das jeweilige Ortsbild wird sehr durch Bäume und Grünanlagen geprägt, denn sie verleihen einer Ortschaft Struktur, geben Orientierung und schaffen im Zusammenhang mit ländlicher Bausubstanz eine vertraute dörfliche Ästhetik. Wir setzen uns aus diesen Gründen für eine verstärkte Begrünung der Ortsteile ein. Des Weiteren wollen wir die Verwendung von ökologischen und nachhaltigen Produkten in den gemeindeeigenen Verwaltungen und Betrieben umsetzen.
  • Punkt 6 - Die Energie ist unabdingbar mit unserer modernen Wirtschaft und unserem Leben verknüpft. Deshalb ist es wichtig, mit dieser effizient umzugehen. Um in gemeindeeigenen öffentlichen Gebäuden Einsparpotentiale zu ermitteln, bedarf es Gebäudeenergiekonzepte. Diese wollen wir einfordern.
  • Punkt 7 - Die Wirtschaft hat mit dem Erfurter Kreuz einen großen Standort im Amt Wachsenburg. Jedoch sind auch viele einzelne Betriebe, Dienstleister und andere Firmen im Amt Wachsenburg zu finden, die ihren Einwohnern Arbeitsplätze ermöglichen. Um weiterhin konkurrenztüchtig zu bleiben, benötigen wir einen flächendeckenden Breitbandausbau. Auch die Digitalisierung ist förderlich für starke Unternehmen. Dafür setzen wir uns ein.
  • Punkt 8 - Der Verkehr und die Infrastruktur müssen durch neue eingemeindete Ortsteile korrigiert werden. Wir wollen uns für eine Buslinie einsetzen, die alle Ortsteile des Amtes Wachsenburg miteinander verbindet und so die Menschen zueinander bringt, ohne auf ein Auto angewiesen zu sein. Auch ein Carsharing-System soll mit uns für das Amt Wachsenburg entstehen, für ein umweltbewusstes und unabhängiges Verkehrskonzept. Wir möchten die Sanierung und den Ausbau des bestehenden Radwegenetzes voranbringen.
  • Punkt 9 - Die Kultur ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur schult und schärft emotionale und soziale Schlüsselkompetenzen. Deshalb setzen wir uns für Strukturen ein, die demokratische Bündnisse und kulturelle Einrichtungen fördern. Auch die Schaffung von Gemeinschaftsräumen für ein zusammen Erleben von Jung und Alt, wie einem WIR-Garten in Ichtershausen, ist uns ein großes Anliegen.
  • Punkt 10 - Der Rechtsextremismus Ist ein Grundübel in unserer Gesellschaft. Durch eine neue Eingemeindung hat das Amt Wachsenburg jetzt einen der meist frequentierten Gasthöfe für Rechtsextremisten in ganz Deutschland. Hier wird menschenverachtende Ideologie verbreitet und zelebriert. Wir setzen uns aktiv gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein und werden jeglicher Form von Rechtsextremismus Widerstand leisten. Grit Penzler Diana Hennig Marcus Quester Markus Kottmann

Liste 4 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNEN)

  1. Matthias Schlegel (1965) Wirtschaftsingenieur aus Frankenhain
  2. Andreas Schigold (1974) Software-Entwickler aus Geraberg
Matthias Schlegel
Andreas Schigold

Für die Kreisstadt Arnstadt

Liste 5 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

  1. Josefine Galle (1981) Medizinproduktberaterin aus Arnstadt
  2. Dr. Jan Kobel (1960) Fotograf aus Arnstadt
  3. Grit Wolf (1977) Produktdesignerin aus Arnstadt
  4. Stephan Ostermann (1979) Vertriebsleiter aus Arnstadt
  5. Kerstin Böse (1952) Dipl.-Mathematikerin aus Arnstadt
  6. Jürgen Mengs (1953) Dipl.-Ing. aus Branchewinda
  7. Simone Randak (1963) Industriekauffrau aus Arnstadt
  8. Marcus Günther (1980) Kaufmann aus Arnstadt
  9. Kathrin Cagnin (1969) Ergotherapeutin aus Arnstadt
  10. Norbert Wenzlaff (1961) Dipl.-Informatiker aus Arnstadt
  11. Dieter Bähring (1951) Rentner aus Arnstadt

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Junge Energie

  • ein Bandhaus für Arnstadt
  • lebendige Innenstadt mit vielfältiger Gastronomie und Freizeitangeboten
  • Ansiedlung von weiterführenden Bildungseinrichtungen und für eine bunte Schullandschaft

Grüne Energie

  • Radwegekonzept
  • Belebung des Schloßgartens, Einrichtung von Grillplätzen
  • Brachflächen nutzen für urbane Gärten
  • elektrische Shuttlebusse aus den drei großen Wohnvierteln

Kreative Energie

  • kreatives Leerstandsmanagment
  • Stadtmarketing
  • attraktive Märkte, neue Stellordnung
  • Belebung der Litfaßsäulen

Graue Energie

  • Nutzung von vorhandener Bausubstanz
  • keine Neuversiegelung von Flächen
  • kein Verkauf städtischer Flächen und Immobilien
  • Wohnraumkonzept – hochwertiger und sozialer Wohnraum

Liste 8  BÜRGERBÜNDNIS | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

  1. Madeleine Henfling (1983) Mitglied des Landtages aus Ilmenau
  2. Norbert Zeike (1954) Wissenschaftlicher Mitarbeiter aus Ilmenau
  3. Sybille Streubel (1978) Lehrerin aus Gehren
  4. Tina Wittrich (1993) Studentin aus Ilmenau
  5. Maria Illing (1984) Referentin aus Langewiesen
  6. Jens Wolling (1962) Professor aus Ilmenau
  7. Anika Apel (1986) Kommunikationswissenschaftlerin aus Ilmenau
  8. Jessica |Giga| Pohl (1982) Medizinisch-technische Radiologieassistentin aus Ilmenau
  9. Sandra Weihs (1974) Juristin aus Langewiesen
  10. Ingolf Neubeck (1951) Vermessungsdiplomingenieur aus Pennewitz
  11. Caroline Hager (1984) Referentin Erwachsenenbildung aus Ilmenau
  12. Oswald Kowalski (1954) Dr.-Ing. / Wissenschaftlicher Assistent aus Ilmenau
  13. Sara Kepplinger (1985) Wissenschaftliche Mitarbeiterin, selbständig aus Ilmenau
  14. Peter Hopf (1967) Vertriebsberater aus Ilmenau
  15. Tanja Schmidt (1987) Ergotherapeutin, Sozialarbeiterin aus Ilmenau
  16. Steve Lenk (1984) Angestellter aus Roda
  17. Eva-Maria Schwappach-Bieber (1962) Krankenschwester aus Ilmenau
  18. Andreas Weidner (1984) Wissenschaftlicher Mitarbeiter aus Ilmenau
  19. Daniela Gruß (1972) Diplomsozialarbeiterin aus Ilmenau
  20. Thomas Blankenburg (1981) Technischer Redakteur aus Ilmenau
  21. Susan Kubitz (1943) Übersetzerin, Englischlehrerin aus Ilmenau
  22. Fabian de Planque (1991) Student aus Ilmenau
  23. Manuela Trommer (1979) Krankenschwester aus Ilmenau

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Madeleine Henfling
Norbert Zeike
Sybille Streubel
Tina Wittrich
Maria Illing
Jens Wolling
Annika Apel
Sandra Weihs
Ingolf Neubeck
Peter Hopf
Tanja Schmidt
Steve Lenk
Eva-Maria Schwappach-Bieber
Daniela Gruss
Thomas Blankenburg
Susan Kubitz
Fabian de Planque
Manuela Trommer
 
 

Präambel

bürger.bündnis.grün. ist der Zusammenschluss von Bürgerbündnis Ilmenau und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Kommunalwahl am 26.05.2019 in Ilmenau.

Seit 1990 gestalten unsere Stadträtinnen und Stadträte die Ilmenauer Kommunalpolitik aktiv mit und setzen sich für eine soziale, weltoffene und lebenswerte Stadt ein. Dabei haben wir bereits erreicht, dass

  • die Stadtverwaltung die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zum Bürgerhaushalt bearbeiten muss.
  • die Bürgersprechstunde im Stadtrat Normalität geworden ist.
  • das Schülerfreizeitzentrum und der Tierpark als Naherholungsorte erhalten bleiben.
  • sich der Kinder- und Jugendbeirat etablieren konnte.
  • die Städtepartnerschaften wieder auflebten.
  • sich Ilmenau hin zur Fair-Trade-Stadt entwickelt hat.
  • die Stadt gemeinsam mit dem Kreis das kommunale Müllentsorgungs­konzept umsetzen konnte.

Wir wollen eine Politik, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen. In der Vergangenheit wurde viel gebaut, jetzt gilt es, diese Infrastruktur mit Leben zu erfüllen. Ilmenau soll zusammenwachsen.

Die Lebensqualität im neuen Ilmenau beruht – neben einer erfolgreichen ökonomischen Entwicklung – maßgeblich auf gut ausgestatteten Kindergärten, Gesundheitseinrichtungen und Schulen sowie der Verfügbarkeit von bezahl­barem und attraktivem Wohnraum. In Zukunft braucht es, auch im Sinne einer intakten Umwelt, eine bessere Verkehrsinfrastruktur mit ausgebautem öffentlichen Nahverkehr. Eine gute Internetverbindung in allen Ortsteilen gehört für uns zur Daseinsvorsorge.

Wir wollen unsere vielfältige Vereinslandschaft sowie die Kultur-, Jugend- und Sporteinrichtungen weiterentwickeln.

Zusammen mit der Verwaltung und dem neuen Oberbürgermeister wollen wir eine transparente und bürgernahe Politik umsetzen, die die Menschen auf Augenhöhe einbezieht. Dabei setzen wir auf Ihre aktive Beteiligung und schaffen so den Raum für einen gemeinsamen Austausch. Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihrer Stimme unterstützen.

Ilmenau mobil

Die Entfernungen zwischen den Stadtgrenzen sind deutlich gewachsen. Um allen angemessene Mobilität zu bieten, brauchen wir ein Verkehrsgesamtkonzept für das neue Ilmenau. Dabei setzen wir auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger schon vor der Planungsphase.

Deshalb wollen wir:

  • gemeinsam mit dem Landkreis für ein dichtes, bedarfsorientiertes und enger getaktetes Busnetz bis in alle Ortsteile und für eine bessere Ver­zahnung mit der Bahn sorgen. Beispiel: Rufbusse für ländliche Ortsteile wie Heyda oder Wümbach
  • uns für den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes sowohl außer- als auch innerorts einsetzen. Beispiel: sinnvolle Fahrradverbindung zwischen der Kernstadt, Bücheloh und Wümbach
  • uns für verkehrsberuhigte Ortskerne stark machen, um den Fuß­gänger*innen und Radfahrer*innen aller Generationen mehr Raum zu geben. Beispiel: neue Fahrradstraßen, größere Fußgängerzonen und ein daran ausgerichtetes Parkraumkonzept
  • Konzepte zur gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen fördern und umsetzen. Beispiel: Einrichten von Mitfahrbänken und Carsharing
  • das Potential digitaler Angebote zur Mobilität nutzen. Beispiel: Nahverkehrs-App für den Ilm-Kreis
  • uns für besseren Lärmschutz und neue Lösungen für den Schwerlast­verkehr einsetzen. Beispiel: Routenführung und Tempolimit 30 in den Ortschaften für LKW

Ilmenau ökologisch

Als Stadt mit einem großem Waldanteil von etwa 60 % und mit dem Biosphären­reservat im Stadtgebiet sehen wir Ilmenau in der Verantwortung, den vorhandenen Arten- und Naturreichtum zu schützen. Um die vielseitigen Interessen in Einklang zu bringen, setzen wir auf gegen­seitigen Austausch und Anreize für eine schonende Nutzung unserer natürlichen Ressourcen.

Deshalb wollen wir:

  • das Stadtgrün erhalten und erweitern, um den Lebensraum sowohl für Menschen als auch für Insekten und Vögel attraktiver zu machen. Beispiel: Grünstreifen am Straßenrand mit Wildblumensaat und Streuobstwiesen/Gemüsebeete
  • Blühende Wiesen statt kurzgeschnittenen Grünflächen. Beispiel: Mähen in der Regel nur zweimal im Jahr
  • den Artenreichtum in unseren Gewässern fördern und dies mit natur­verträglichem Hochwasserschutz verbinden. Beispiel: größere Über­schwemmungs­flächen in der Ilmaue
  • eine umweltverträgliche und gewässerschonende Landwirtschaft fördern und gemeinsam mit den Landwirt*innenein nachhaltiges Nutzungs­konzept entwickeln. Beispiel: Verzicht auf Pestizide wie Glyphosat
  • im Austausch mit den Bürger*innen die Parkanlagen naturnah gestalten und das Stadtklima verbessern. Beispiel: Anpflanzen von Sträuchern und Gehölzen
  • erneuerbare Energien fördern und Ilmenau zu einer klima- und energie­neutralen Kommune im Jahr 2030 entwickeln.Beispiel: Versorgung kommunaler Gebäude mit regional erzeugtem Ökostrom und Kartieren der Hausdächer im Hinblick auf Nutzungspotenzial für Solarenergie
  • Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen im Handeln der Stadt ver­ankern und Umweltprojekte fördern. Beispiel: Runder Tisch für Umwelt­projekte und -verbände sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit

Ilmenau sozial

Um allen Menschen der Stadt die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Fertig­keiten zu verwirklichen und einzubringen, ist es nötig, eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur vorzuhalten und den Zugang zu sozialen Angeboten für alle zu ermöglichen. Deshalb wollen wir: den tatsächlichen Bedarf an Kinderbetreuung ermitteln, den Ausbau der Angebote vorantreiben und ein System für die zügige Vermittlung bestehender Plätze einführen. Beispiel: Tageselternprogramme zur Über­brückung, Aufbau eines Onlinesystems für die Anmeldung bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum schaffen. Beispiel: Schaffen von Wohnungen mit mehr als drei Zimmern für größere Familien, Angebote für betreutes und barrierearmes Wohnen mit einem Schwerpunkt auf Um- und Ausbau ein Frühwarnsystem für Engpässe bei der Gesundheitsversorgung einführen und Anreize schaffen, damit sich mehr Ärzt*innen im Stadt­gebiet niederlassen. Beispiel: Unterstützung von Praxisgründung und -übernahme an geeigneten Standorten, Bereitstellen von Räum­lichkeiten in den Ortsteilen, um mobile Sprechstunden zu ermöglichen eine Stadtentwicklungsplanung für ganz Ilmenau anstoßen, die eine flächendeckende soziale Infrastruktur berücksichtigt und umsetzt. Beispiel: Bereitstellen von Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheits­versorgung sowie Orten der Begegnung und Unterstützung in allen Teilen Ilmenaus das interkulturelle und generationsübergreifende Miteinander in der Stadt stärken. Beispiel: Unterstützung und Einrichtung von Selbstvertretungs­organisationen wie dem Kinder- und Jugendbeirat und Behinderten- oder Migrationsbeirat einen leichten Zugang zu kommunalen Angeboten, sozialer Beratung und Unterstützung erreichen. Beispiel: flexibler Bürger*innenservice vor Ort, Bereitstellen von regelmäßig aktualisierten Informationsmaterialien ein städtisches Präventionsprogramm in Bezug auf Gewalt und Drogen in Zusammenarbeit mit dem Ilm-Kreis entwickeln und umsetzen. Beispiel: mehr Stellen für aufsuchende Sozialarbeit und Streetworking

Ilmenau kulturell und sportlich

Die Ilmenauer Kultur- und Freizeitangebote weisen eine enorme Bandbreite auf, welche das Leben aller Menschen positiv prägt. Diese Vielfalt wollen wir nicht nur erhalten, sondern auch durch transparente, nachhaltige Förderung beständig erweitern. Dabei spielt eine zentrale Rolle, die Initiativen sichtbar zu machen und besser zu vernetzen.

Deshalb wollen wir:

bedarfsorientierte Kultur- und Freizeitmöglichkeiten für die Ein­wohner*innen und Besucher*innen fördern und schaffen. | Beispiel: Unterstützung und Weiter­entwicklung des Schülerfreizeit-zentrums und des Tierparks; Schaffen eines außerschulischen Treffpunktes für junge Menschen eine zentrale koordinierende Anlaufstelle anbieten, die kostenfreie Beratung für Ehrenamts- und Kulturförderthemen leistet sowie Angebote und Ansprechpartner*innen zentral bündelt. Beispiel: Kultur- und Ehrenamtsbüro zur Unterstützung bei Vereins- und Steuerrecht, Förder­möglichkeiten, Versicherungen gemeinsam mit allen Akteur*innen ein Konzept für ein vernetztes und nachhaltiges Kultur- und Freizeitleben im neuen Ilmenau entwickeln. Beispiel: Erarbeiten eines offenen Raum-, Technik- und Material­verzeichnisses zum gegenseitigen Austausch die Öffentlichkeitsarbeit für ehrenamtliche Kultur- und Freizeit­anbieter*innen erleichtern.Beispiel: nutzer­freundlicher Veranstaltungs­kalender Freiräume für Kultur, Sport und Freizeit unter Beteiligung der Nutzer*innen erhalten und erweitern. Beispiel: Bereitstellen von Kulturräumen in den Rat­häusern sowie der Kernstadt von Ilmenau; Renovierung vom Sportplatz des Friedens inklusive der Skaterbahn vorübergehende Nutzungen leerstehender Ladenlokale für kulturelle Zwecke fördern. Beispiel: Vermittlung fairer Kooperationen mit den Immobilien­besitzer*innen

Ilmenau ökonomisch

Mit seiner Universität und vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen hat das neue Ilmenau an innovativem Potential gewonnen. Das wollen wir nutzen und ausbauen. Im Fokus muss daher eine strategische Wirtschafts­förderung stehen, die Start-Ups ebenso unterstützt wie alt eingesessene Firmen und Neuansiedlungen. Die Potentiale, die die Universität bietet, wollen wir stärker für die Technologieregion Arnstadt/Ilmenau nutzen.

Deshalb wollen wir:

  • die Wirtschaftsförderung ausbauen. Beispiel: kompetente Beratung für Unternehmen vor Ort, Marketing für Neuansiedlungen und Netzwerkarbeit, Unternehmer*innenstammtisch.
  • ein ganzheitliches Stadtmarketingkonzept erarbeiten und umsetzen. Beispiel: moderner Online-Auftritt
  • eine Auflistung vorhandener zu entwickelnder Flächen insbesondere in den Ortsteilen erstellen und daraus eine konkrete Planung mit allen Beteiligten erarbeiten, die auch umgesetzt wird. Beispiel: Nutzen vorhandener Gewerbeflächen
  • Firmen bei der Ansiedlung und Ausgründungen aus der Universität unter­stützen. Beispiel: Breitbandausbau vorantreiben
  • eine neue Servicekultur in der Stadtverwaltung schaffen. Beispiel: Ausbau der Online-Angebote für den Bürger*innen- und Unter­nehmer*innen-Service;dezentrale Bürger*innenbüros als Anlaufpunkte für alle Verwaltungsfragen
  • ein nachhaltiges, naturnahes Tourismuskonzept für Ilmenau entwickeln. Beispiel: Erstellen eines Konzepts für den Lindenberg gemeinsam mit allen interessierten Partnern.
  • die Sharing Economy und Kreativwirtschaft in Ilmenau zusammen mit der Universität entwickeln. Beispiel: Unterstützen eines Reparaturtreffs

Für einen grüneren Ilm-Kreis

Liste 5 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

  1. Madeleine Henfling (1983) Mitglied des Landtages aus Ilmenau
  2. Matthias Schlegel (1965) Wirtschaftsingenieur aus Frankenhain
  3. Grit Penzler (1972) Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) aus  Kirchheim
  4. Diana Hennig (1976) Dipl. Restauratorin aus Kirchheim
  5. Norbert Zeike (1954) Wissenschaftl. Mitarbeiter aus Ilmenau
  6. Jens Wolling (1962) Professor aus Ilmenau
  7. Susanne Erdtmann (1963) Krankenschwester aus Altenfeld
  8. Thomas Blankenburg (1981) Technischer Redakteur aus Ilmenau
  9. Caroline Hager (1984) M.A. Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz aus Ilmenau
  10. Helmut Krause (1952) Arzt i.R. aus Unterpörlitz
  11. Eva Maria Schwappach-Bieber (1962) Krankenschwester aus Ilmenau
  12. Fabian de Planque (1991) Student aus Ilmenau
  13. Susan Kubitz (1943) Übersetzerin aus Ilmenau
  14. Stephan Ostermann (1979) Business Development Manager aus Arnstadt
  15. Jürgen Erdtmann (1960) Hausmann aus Altenfeld
  16. Andreas Schigold (1974) Softwareentwickler aus Geraberg
  17. Sybille Streubel (1978) Lehrerin aus Gehren
  18. Jessica |Giga| Pohl (1982) MTA-R aus Ilmenau

Unser Programm

Die Bäume vor Ihrer Haustür, die Kita um die Ecke, der Zustand Ihrer Anliegerstraße, der Bus und die Straße auf der er fährt, die Fußgängerzone in der Innenstadt und der Park im Zentrum, das Schwimmbad in der Gemeinde oder der Erhalt der Bibliothek nebenan, die Erreichbarkeit des nächsten Ladens, das Vorhandensein eines geeigneten Sportvereins, einer Musikschule oder einer Selbsthilfegruppe – all das ist unser tägliches Leben und all das ist Kommunalpolitik. Die Dinge eben, die uns im Alltag oft am meisten bewegen. Am 26. Mai können Sie darüber abstimmen, was sich in Ihrem Ort in den nächsten fünf Jahren ändern soll.

NAH AN DEN MENSCHEN UND WELTOFFEN

Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für Städte und Gemeinden, in denen unsere Kinder in einem gesunden und familienfreundlichen Umfeld groß werden. Orte, die auf bürgernahe, transparente Energiedienstleistungen und Energieeinsparung statt auf Atom- und Kohlekraft setzen. Wir wollen unser Zusammenleben so gestalten, dass alle – egal ob alt oder jung, zugezogen oder alteingesessen, Muttersprachler*innen oder Eingebürgerte, Rollifahrer*innen oder Skater*innen – an einer lebendigen Gemeinde aktiv mitwirken können. Wir Bündnisgrünen stehen für weltoffene Gesellschaft, die die Verschiedenheit der Menschen als Bereicherung versteht und wertschätzt.

ENERGIEWENDE VOR ORT

Die Energiewende vor Ort umzusetzen heißt für uns die Stärkung unserer Stadtwerke in Ilmenau und Arnstadt, Vorgaben für den Einsatz Erneuerbarer Energien in der Bauleitplanung und die verstärkte Zusammenarbeit mit unseren Bürgerkraftwerken und Bürgergenossenschaften, die Erstellung von Solardachkatastern, die Beibehaltung des Strombezugs des Landkreises von Öko-Strom und die Ausweitung von Beratungsstellen für Energie einsparung – insbesondere durch die Errichtung einer Klimaagentur im Kreis.

ÖKOLOGISCHER LANDBAU ALS LEITBILD

Wir GRÜNE fördern und unterstützen den ökologischen Landbau als Leitbild für die naturgemäße Landwirtschaft. Kommunen und Kreis sollen ihr Land nur an solche Landwirte verpachten, die ohne Gentechnik arbeiten. Das Ziel gilt: Unser Landkreis ist eine gentechnikfreie Region.

Wir sehen vor allem in der direkten Zusammenarbeit von Produzent*innen und Verbraucher*innen ein Modell, das Zukunft hat.

GUTE MOBILITÄT

Wir wollen Lärm verringern und den Schadstoffausstoß beenden, sowie für mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer sorgen.

Wir wollen den Umweltverbund von Bus, Bahn, Fahrrad und Zufußgehen weiter stärken und um neue Mobilitätsdienstleistungen ergänzen. z.B. E-Car-Sharing- oder Fahrradleih-Systeme, Mitfahrbänke, Rufbusse oder Ruftaxis und Bürgerbusse.

Wir wollen den öffentlichen Nahverkehr erhalten und stärken. Die Kooperation des Ilm-Kreises in einem landesweiten Ticketverbund ist dazu unabdingbar.

PARITÄT LEBEN

Der Frauenanteil an kommunalen Mandaten und Führungspositionen ist auch 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts noch immer viel zu gering, auch im Ilm-Kreis. Weil Kommunalpolitik den Alltag entscheidend prägt, ist die Sichtweise von Frauen in den kommunalen Gremien und Entscheidungsebenen der Verwaltungen wichtig. Dazu gehört es für uns, Frauen die Wahrnehmung eines kommunalen Mandates zu erleichtern. Dabei wollen wir über Sitzungszeiten und -länge so wie die Frage von Kinderbetreuung während der Sitzungszeiten sprechen, genauso wie über Diskussionskultur in unterschiedlichen Gremien.

ANERKENNUNG UND RESPEKT

Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen im Ilm-Kreis ein gesellschaftliches Klima der Anerkennung und des Respektes. Deshalb begegnen wir dem Rechtsextremismus und jeglichen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auch auf der kommunalen Ebene gemeinsam mit der Zivilgesellschaft.

Echte Inklusion von Migrant*innen wollen wir durch individuelle Wohnungen, verbesserte Angebote zum Sprachunterricht und schnellen Zugang zum Arbeitsmarkt erreichen.

Gemeinsame Aktionen wie Tage der offenen Tür, interkulturelle Gärten, Feste oder Kennenlernpartys fördern das Verständnis für einander.

GEMEINWOHL STÄRKEN

Daseinsvorsorge gehört in die öffentliche Hand. Deshalb engagierten wir uns beim Bürgerbegehren „Abfallwirtschaft in kommunale Hand!“ erfolgreich für die Kommunalisierung der Abfallwirtschaft. Der öffentliche Personennahverkehr musste im Ilm-Kreis ebenfalls neu aufgestellt werden. Wir haben uns für eine Integration aller Aufgaben in einer kommunalen Nahverkehrsgesellschaft entschieden.

Wir wollen unnötige Zersiedelung von Flächen vermeiden- Stadtumbau muss zu einer Konzentration auf die Siedlungskerne und gut erschlossene Gebiete führen. Vorrangig wollen wir innerörtliche Brachflächen nutzen. Wir wollen die Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum: z.B. durch Unterstützung bei der Ansiedlung von Ärzt*innen, Telemedizin, Gemeindeschwestern- und -pflegern und Pflegediensten.

Kinder sind die Zukunft. Wir wollen für sie unsere Städte und Gemeinden kinderfreundlich gestalten. Wir wollen Kindern ermöglichen, sicher und gesund aufzuwachsen und ihre Mütter und Väter darin unterstützen, Familie und Berufsleben miteinander zu verbinden.

Wir wollen mehr öffentliche (Frei-)Räume schaffen. Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume wie Bolzplätze und Treffpunkte, um sich auszutoben und ungestört entfalten zu können. Jugendliche brauchen zudem mehr Teilhabe- und Mitbestimmungsmöglichkeiten in ihrer Gemeinde.

SCHULEN SICHERN

Wir haben alle Schulen erhalten. Jetzt gilt es diese hervorragende Struktur durch Kooperationsmodelle zwischen mehreren Standorten zu sichern.

Wir werden Inklusion und weitere Konzepte vor Ort unterstützen, die gemeinsamen Unterricht und individuelle Förderung voranbringen. Wir setzen uns ein für eine Qualitätsoffensive beim Kita- und Schulessen.

Musikschulen, Jugendkunstschulen, Volkshochschulen oder Bibliotheken bilden das Grundangebot an kultureller Bildung an. Diesem wollen wir eine gute Perspektive geben.

URL:http://www.gruene-ilmkreis.de/kommunalwahl-2019/